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Komplettsanierung des Lochner'schen Gartenhauses 2003/2004

Im 18. Jahrhundert war das Lochner'sche Gartenhaus in der Theaterstraße 33 ein Aushängeschild, das Prominenz nach Fürth lockte. Für die Gartenanlage des Fürther Pfarrherren Daniel Lochner errichtet, ist das Baudenkmal ein typisches Fürther Herrenhaus.

Dem ehemaligen "Schlößlein" drohte ursprünglich der Abriss weil die Bausubstanz stark heruntergekommen war. Trotz der herausragenden historischen und architektonischen Bedeutung wurden im Laufe der Jahrhunderte keine Maßnahmen zur Erhaltung des Gartenhauses unternommen.

Um das Objekt zu retten, stieß die Stadt Fürth eine Generalsanierung an. Die WBG der Stadt Fürth übernahm die Überwachung der Arbeiten im Auftrag der Stadt. Koordiniert wurde die aufwändige Maßnahme vom Fürther Architekturbüro Keim und Giersch. Das Landesamt für Denkmalpflege unterstützte das Vorhaben beratend.

Im Sanierungsverlauf fanden sich elf einzigartige, kunstvolle Wandbemalungen, die zum Teil aufwändig freigelegt und restauriert wurden. Für die Durchführung dieser Maßnahme wurde die König-Ludwig-Stifung von der Regierung von Mittelfranken für „hervorragende denkmalpflegerische Leistungen“ ausgezeichnet.

 

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