
Im Rahmen der Haushaltsberatungen für das Jahr 2007 wurde beschlossen, die Gebäude in der Oststraße an die WBG zu übertragen. Danach sollte die WBG kurzfristig die notwendigen Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden durchführen.
Nach der Ortsbesichtigung musste festgestellt werden, dass aufgrund der nicht zeitgemäßen und nicht bedarfsgerechten Zimmer und Gemeinschaftsunterkünfte eine umfangreiche Sanierung/Modernisierung als nicht empfehlenswert erscheint. Es wurde daher ein Konzept entwickelt, welches die restlichen Modernisierungsmaßnahmen im Gebäude 108 a/b beinhaltet, sowie den Abriss des Bestandsgebäudes Oststr. 112 in Verbindung mit der Errichtung eines Neubaus.
Der Naubau besteht aus einem Gebäudeteil mit insgesamt 27 öffentlich geförderten Wohnungen. Es handelt sich um funktionale, vollwertige 2- bis 3 -Zimmerwohnungen mit einer Fläche zwischen 47m² und 65 m² Wohnfläche. Die Wohnungen werden als so genannte Übergangswohnungen für Familien erstellt.
Im zweiten Gebäudeteil sind ca. 50 Einzelzimmer im so genannte Verfügungswohnheim untergebracht. Es handels sich hauptsächlich um Einzelzimmer mit Gemeinschaftsduschen und -toiletten. In diesem Verfügungswohnheim ist ein separater Gebäudeteil ausschließlich für Frauen vorbehalten. Das Gebäude selbst mit einer Gesamtwohnfläche von ca. 2.500m² wird in Holztafelbauweise erstellt. Das vorhandene Gebäude Oststr. 112 wird abgerissen. Die bestehenden Kellerwände wurden als Fundamente für die neue Bodenplatte des neu entstehenden Gebäudes weiter verwendet.
Die Bezugsfertigkeit des Gebäudes ist für Frühjahr 2009 vorgesehen. Für die Umsetzung des Projekts wurde die gemeinnützige GmbH "Soziales Wohnen Fürth" gegründet. Die neue Gesellschaft ist eine 100 %ige Tochter der WBG Fürth.
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